klassenheld - Der Eltern-Podcast für eine gelassene Schulzeit

klassenheld - Der Eltern-Podcast für eine gelassene Schulzeit

Schule wird zum Kinderspiel!

Transkript

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speaker-0: Herzlich willkommen im Klassenheld Podcast, deiner Homeways für die entspannte Schulzeit deiner Kinder. Mein Name ist Lisa Reinheimer, bin Gründerin von Klassenheld, Mama und Host in diesem Podcast. Meine Mission ist es, Kindern eine erfüllte Schulaufbahn zu ermöglichen und im Klassenheld Podcast sprechen wir deswegen über alles, was dir als Mama oder Papa dabei hilft, die Lernreise deiner Kinder gelassen und liebevoll zu begleiten. Und damit fangen wir wie immer direkt an und sprechen heute mit einer ganz wundervollen Gästin, nämlich der Katrin. Sie ist Mama und hat bis vor kurzem unser Mentoring absolviert, beziehungsweise ist gerade noch in den Endzügen und wir heißen sie jetzt herzlich willkommen. Herzlich willkommen im JustNut Podcast, liebe Kathrin. So schön, dass du da bist. Hallo, hallo, ich freue mich auch sehr. So, Kathrin, wir starten hier direkt rein. ich will vorab mal sagen, dass ich das jedes Mal einfach so sau mutig finde von den Mamas und den Papas, die sich trauen, hier in den Podcast zu kommen. Und unsere Kinder, lernen ja jeden Tag in der Schule, irgendetwas Neues. Und wir Erwachsene dürfen uns so gern mal an die eigene Nase fassen. Wann war das letzte Mal, dass du etwas zum ersten Mal gemacht hast? Und für Kathrin ist es jetzt heute ein Podcast-Interview. ich freue mich so sehr mit ihr. wir fangen einfach mal an. Kathrin. Du und Deine Reise bei Klassenheld. Du uns mal erzählen, wer Du bist, wen Du vielleicht mitbringst und wie Du zu Klassenheld gekommen bist.

speaker-1: Ja, gerne. Ich bin eine Mama von einer Tochter und ich bin auch eine Ehefrau und habe einen wunderbaren Mann an meiner Seite. Ich eine Tochter, die heißt, die ist jetzt acht Jahre und als ich gestartet bin, stand sie vor der dritten Klasse und vor uns standen die Sommerferien. Ja, und unsere Situation war gar nicht so toll, weil sie schon von Anfang an von der Schule nicht Also schon wo sie wusste es geht zur Schule, wollte sie da nicht hin. Also war das... Ja, Tag eins. Tag eins. Und tatsächlich sogar Tage davor schon nicht in den Kindergarten. Also kannten wir die Situation, will irgendwo nicht hin. Aber das Allerschlimmste war, dass sie gar nicht in die Schule wollte. Ich hatte immer brav abgewartet. Ich hoffte so, so ein, ach, ich will groß werden. Ich möchte das alles lernen. Nein, das hatte sie nie. Tag eins in der ersten Klasse.

speaker-1: Und ich kann mich noch erinnern, wie diese Ärztin, einen so untersucht, ob das Kind fit für die Schule ist, die sagte, mein Sohn hatte das auch, der wollte auch nicht und das hatte mich dann super beruhigt und hab gedacht, ach guck mal, was kommt. Und die Situation zu Hause... weil es praktisch eine Ärztin war und deren Sohn war, bei der war das genauso. Und dann wurde es dann später besser, hat sie gesagt. Und so hat sie irgendwie einen Tipp geteilt. Oder was hat sie getan, dass es anders wurde? Oder hat es sich einfach nur beruhigt zu wissen, bist nicht alleine? Es hat mich total beruhigt. Ich bin nicht alleine. glaube, darüber haben wir gar nicht geredet. Ich war sowieso super aufgeregt in dem Moment und auch traurig. Und ich habe mich auch bisschen geschämt dafür, dass sie nicht wollte, dass sie das nie hatte. So wie manche so, freut sich dein Kennt. Nein, habe ich immer lächelnd gesagt. wie? Nein. Ja. Und dann war das auch ein schwerer Start. Ihr Opa hatte und zur Einschulung musste er zum Krankenhaus, also wieder ins Krankenhaus schon das dritte Mal. Das sah nicht gut aus. Dann hatte ich selber noch zur Einschulung kurz davor. Da hatte ich jahrelange Knieprobleme und da hat sich so ein Knochensplitter festgesetzt und ich konnte gar nicht. Ich bin mit Latschen und Krücken. Zur Einschulung, es war so herausfordernd. Es war einfach so, dass das Herz echt weh tat. Mein Körper hat auch gezeigt, mein Kreide staub, wie ich jetzt weiß. Ich gehe nicht vormitt. Spannend. Und dann habe ich gemerkt, wie hart das ist, wenn ich nicht mal mein Kind, wenn sie nicht hin will, nicht mal begleiten kann. Ich stand also an der Haustür und hab losgelassen und sie ist mega allein gegangen. Und ich hatte eine ganz tolle Parkentante, die sie gefahren hat und eine Freundin, die dann die Zeit übernommen hat, bis ich so gesund war, dass ich wieder Auto fahren konnte.

speaker-1: Das war ganz schön hart und sie wollte einfach nicht hin. Das war scheußlich. Dann zwischen dem ersten Schultag und jetzt, sag ich mal, dritte Klasse, wo wir uns ja kennengelernt haben, da lagen ja zwei Schuljahre und ein bisschen dazwischen. Wie ist es denn euch in den Jahren ergangen? Also ich habe einfach sie machen lassen. Also ich habe im ersten Schuljahr einfach ihr die Zeit gegeben, die sie so brauchte. Ich sie das einfach erfahren lassen, was das mit ihr macht. Ich habe da überhaupt keinen Druck ausgeübt, weil ich einfach froh war, dass sie es überhaupt gemacht hat, dass sie in die Schule gegangen ist. Es gab so viele Kinder, die vor der Schule wirklich geweint und gestrampelt haben und ich war so stolz auf sie, dass sie, obwohl sie nicht wollte, reingegangen ist. Und dann hatten wir auch noch dazu ein Jahr lang Musik. Also das gab eine Melodika, die sie als Instrument gespielt hat. Und da hatte ich dann wirklich dieses. Also sie sollte jeden Tag üben. Zehn Minuten habe ich nicht gemacht. Da habe ich gar kein Los gehabt, das Kind zu stressen und habe dann nachher gedacht, okay, das höchste der Gefühle ist alle zwei Tage, da dränge ich sie und dann ist aber Feierabend. Und dann hatte ich ihr auch, da hatte ich sie aufgezeichnet, ihr gezeigt, guck mal, wie gut du das schon machst. Und es hat mir trotzdem Zeit. herzgebrochen, wirklich so ein Jahr lang zu drängen. ich habe ihr halt die Zeit gelassen. Und nachher kam halt die Zeit, dass ich wusste, in der dritten Klasse gibt es Zensuren und sie wollte immer noch nicht zur Schule. Und es war so hart. ich dachte, hoffentlich zerbricht sie mir daran nicht, dass sie jetzt auch noch bewertet wird für das, was sie nicht möchte. Und dann kam die Situation, dass ich

speaker-1: Das andere Knie habe operieren lassen und dann zu Hause im Genesungsprozess war und sie dann aber abgeholt habe. Gleichzeitig geschafft habe, mehr Zeit mit ihr zu verbringen und sie abzuholen von der Schule und kam in die Hausaufgabensituation. Die hatte ich ja vorher nicht erlebt, weil es bei uns einen Hort gibt, der das sonst bedient. Sage ich mal, bedient ist ein ganz gutes Wort. Und jetzt Dann merkte ich, jetzt wird es ja richtig haarig. Unser Kind ist ein Kind, was da sitzt. Ich könnte jetzt in Fachbegriffen sprechen, schon Klassenhelden. Das mache ich jetzt mal nicht. Es sah so aus, dass ich mich ihr hingesetzt habe, Hausaufgaben machen. Und dann sagte ich, weißt du, was du machen sollst? Ja, super. Und dann bin ich zwei Schritte weggegangen und sie sagte, ich habe hier noch mal eine Frage. Okay, ich habe mich zurückgesetzt, in aller Engelsruhe mit ihr dann weiter. Was machen wir jetzt? Wo machen wir das und das und das? Okay, bist du jetzt sicher? Ja, ich bin sicher. Ich bin wirklich nur zwei Schritte entfernt gewesen und sie hat wieder gesagt, ich habe hier noch eine Frage. Und dann war die Engelsgeduld langsam weg. Das habe ich noch gut beantworten können. Und auch wieder ging ich nur zwei Schritte weg und sie rief wieder Mama, ich habe hier noch eine Frage. Und ich dachte, so ist das ihr Ernst. Ist doch nicht zu glauben. Ja, und da der Zeit von mir möchte ich mal zurückspringen in diese erste Klasse. Da wollte ich so gerne so ein besonderes Zeugnis ausdrucken und hatte euer Zeugnis im Internet gefunden. Euer Klassenerhalt Zeugnis. Nur leider saß ich da ganz traurig da vorne, konnte es nicht ausfüllen, weil da Sachen drin standen wie, was ist das tollste an meinem Kind und was sind die Stärken? Und ich war so beschäftigt mit dem, was nicht läuft.

speaker-0: Das

speaker-1: dass ich nur traurig war. konnte das Feld, womit wir Spaß haben, gar nicht ausfüllen. Das ging nicht. Und ich konnte ihre Stärken gar nicht mehr sehen. Und das hat mich total traurig gemacht. Wie mutig, dass du das hier so ehrlich thayest. Ja, ich auch bisschen Tränen in den Augen. Jetzt schluck die kurz runter. Ja, darf hier alles sein, weil ich glaub, du bist damit nicht alleine. Und so, wie es dir damals bei der U-Untersuchung gut tat, dass die Ärztin gesagt hat, bei meinem Sohn war das auch so. Ich glaub, hier hören gerade ganz viele Mamas oder Papas zu, die sagen, erwischt, ich hab das Zeugnis auch schon ausgedruckt und hab's vielleicht ausfüllen wollen und hab's am Ende einfach nicht gemacht bei mir. Weil ich vor lauter Dingen, noch nicht so laufen, wie ich's gerne hätte oder wie ich's mir für mein Kind wünschen würde ... weil ich das Gold im Moment gar nicht mehr gesehen habe, in dem Moment, wo ich da sitze. meine, zugegeben, diese Zeugnisse kommen ja auch immer am Ende vom Schuljahr, wo sich Kinder und Eltern oft mit letzten Kräften Richtung Ferien schleppen. je nachdem, wie krass oder wie heftig es vorher war, du ja auch echt aus einer sehr konfliktreichen Zeit rauskommst. weder du bist damit alleine noch irgendjemand, der hier zuhört.

speaker-1: Dann war es auch noch so, dass sie auch krank wurde. Sie wurde dann auch einfach körperlich krank. Sie hatte auf einmal Allergien. konnte nicht mehr ganz schlimme Allergien, dass sie Tabletten nehmen mussten gegen Essen. sie wurde dann auch krank, weil sie so unglücklich war. Das hat mir auch irgendwie so mein Herz. Wir hatten zwar so viel zu tun mit dieser Krankheitssituation in der Familie, dass sie einfach so super für uns rückstecken. Ja, musste damals. Ich habe das so entschieden, dass sie es tut. Und ich habe jetzt auch extra nicht klassenheldisch gesprochen, dass ich da auch noch mal so ganz klar zeige, wie es war und dass es Mus gab. Das war echt schlimm. Und dann habe ich mit der Lehrerin gesprochen und sie sagte dann, machen Sie sich keine Sorgen, das macht die total gut. Weil wir fehlten so viel, dass sie einfach mit meiner Arbeit immer wieder Probleme hatte. Immer wieder. Und die Lehrerin konnte das aber sehen. Sie sagte, wenn es Lift nicht gut geht, wird sie krank. Sie kriegt nicht irgendwie Bauchschmerzen und sagt so ich will zu Hause. Sie wird dann krank. Sie kriegt dann Fieber und Erkältungen und also wirklich was Dolles. Und das eigentlich immer wenn es zu viel wurde. Und die war so lieb die Lehrerin. sagte immer wieder wissen Sie das ist so viel für die Kinder. Für so eine kleinen Mäuse ist es so viel und das Schuljahr war einfach zu lang. Und das ist ganz normal dass es ihr zu geht. Und dann hat sie auch gesagt es gibt auch Kinder die jetzt krank sind und das ist ganz normal. Und sie sagt sie wird es trotzdem schaffen. Und das fand ich halt total toll, dass sie Liv schon gesehen hat und dass sie mich da auch unterstützt hat. Trotzdem war es halt so, dass sich das alles so falsch... Also ich wusste, ich wollte lieb zu ihr sein und irgendwann ging das aber nicht mehr. Und am schlimmsten waren halt diese Morgende. Ja, also dieses Ziel zur Schule zu bringen.

speaker-1: Ja, ich habe so viel veranstaltet, ich habe so viel gemacht. Ich habe alles möglich gemacht. Freitags gab es immer den Popcorn-Freitag. Da habe ich immer Popcorn gemacht im Topf, damit das ganze Haus nach Popcorn riecht und sie weiß, jetzt habe ich es geschafft, so wie ein Kinobesuch, wir haben es gepackt. Dann habe ich rechtzeitig Licht angemacht, ich habe Musik angemacht, ich habe Videos angemacht, ich habe alles Mögliche angemacht. Morgens, als sie noch ganz klein war, die ersten Phasen, da habe ich noch ein Teddygeburtstag am Frühstückstisch gemacht, damit sie irgendwas Cooles erlebt. Ja, dass sie irgendwas Schönes erlebt. Dann habe ich mit ihr gekuschelt, dann habe ich die Heizung warm gemacht, ich habe sie angeföhnt, ich habe Wärmflaschen vorbereitet. Ich hab...

speaker-0: Wow, Kathrin, ich stelle mich vor wie so eine Fee, die da irgendwie vor 7 Uhr morgens durchs Haus fladdert und wirklich ein... Was hast denn du da veranstaltet? Ja, und hat das was gebracht? Nein. Es hat nichts gebracht. Es hat irgendwie nichts gebracht. Ich konnte einfach nicht sehen, woran es liegt. Also ich habe so viel gemacht. in meinem Freundeskreis gibt es nur Freunde, die es sehr lieb uns amt. Es gibt auch andere Mutti's. Und auch andere Mutti's, an ihre Grenzen kommen. Und dann gibt es die Mutti's, die sehr erschroff sind. Und dann wusste ich eigentlich gar nicht mehr, was ich richtig und was falsch ist. Aber inwiefern, wenn ich mir das jetzt vorstelle, ich hab hier morgens den Teddygeburtstag und wir hatten noch warm gefüllt und eigentlich ist ja alles kuschelig. Also darauf konnte sie sich noch einlassen. Und was war dann der Moment, wo es dann alles gekippt ist? Nee, das war schon vorher. Ich mache die Augen erst gar nicht auf. Egal, was ich gemacht habe. Also schon, weiß ich, Videos, wenn die sich interessant genug angehört haben, da hat sie die Augen aufgeschlagen. Aber es hat irgendwie für mich nichts sichtbar. Es war einfach nicht sichtbar für mich. Egal was. Nichts hat geholfen, dass sie überhaupt die Augen aufmacht. Und ich habe einfach gedacht, sie will nicht ins Leben. Also jetzt, wenn ich drüber nachdenke und reflektiert habe, natürlich weiß ich schon, woran es liegt jetzt. Damals aber nicht. Es war wirklich scheußlich. Ich war ja noch zu Hause und ich wollte gerne wieder arbeiten. Ich habe gedacht, wenn sie mir immer wieder krank wird und immer wieder unglücklich ist, ich hätte ja nie arbeiten können, weil ich ja irgendwo noch wieder rausflieg, weil ich wieder krank bin. Mein Mann und ich haben das so toll gemacht, dass er dann einfach... Ich bin morgens übrigens auch immer alleine. Mein Mann ist Abteilungsleiter in einem großen Fleischwerk. Die fangen halt super früh an. Ich hab zwei, halb drei, die ist da weg.

speaker-1: und manchmal auch früher. ich hatte ja auch kein Feedback, was ich falsch mache. Und ich habe mich einfach wie so ein Oberversager gefühlt. Wie so ein Versager eigentlich. Das ich gar nicht kann. Und da sprechen wir jetzt noch gar nicht über Lernen und Schule an sich, sondern ja nur das Hingehen. ja, also Katrin, bricht es da echt auch das Herz, wenn ich mir das vorstelle, wie du da am Bett ja praktisch stehst mit dem Video, sie irgendwie, dass sie irgendwie die Augen aufmacht und praktisch überhaupt bereit ist, in den Tag zu starten. Wohl wissen, dass dieses Video ja schon nicht deine bevorzugte Variante wäre, sie in den Tag zu begrüßen. Und gleichzeitig ist es ja dieses Gefühl von Ohn macht, weil du ja gar nicht weißt, wie denn sonst. Also so wir haben in Deutschland diese Schulpflicht. Sie muss, wie du ja auch gesagt hast, sie muss dahin, auch wenn sie oft krank ist und ihr Körper so dann mal eine Pause gönnt, irgendwann früher oder später ist sie ist ein Schulkind und deswegen gehört es zu ihrem Leben. du hast jetzt schon ein paar mal angedeutet, damals wusstest du noch nicht, was die Ursache war und die ganze Geht's los!

speaker-0: Ich sag mal, das ganze Theater, alles was du gemacht hast, was du so viel Liebe herausgetan hast, hat ja nicht gewirkt. Was waren denn die Stelltrauben, an denen du gedreht hast, dass eure Situation jetzt anders ist? Oder was war die Ursache? Also nimm uns jetzt einfach mal mit, wie wenn du es einer Freundin erzählen würdest. Was war es am Ende und was ist jetzt anders? Also das Allerschönste war für mich eigentlich, ich in den ersten meinen Sprechstunden war, bei Sandra und Maria war das, da hatte ich davon gehört, dass es einen Mama-Akku gibt. ich war so, boah da kommen mir gleich wieder die Tränen, ich war so beruhigt, dass mein Kind in einer ganz normalen Entwicklungsstufe ist. Mein Kind ist völlig in Ordnung. Es ist völlig in Ordnung, dass es einen Mama-Akku Also sie sagte halt so oft, Mama, ich möchte am liebsten bei dir bleiben. Und dann dachte ich, boah, die, morgens alles falsch macht, das Kind nicht zur Schule kriegt, bei der willst du bleiben. ähm, warte mal, atme mal kurz. warte mal. Ich wusste dann, hey, es ist ganz normal, ganz normal in dem Alter. Und sie haben mir nur gesagt, nur 15 Minuten morgens kuscheln. Sie braucht das einfach von ihrem Typ her. Und das haben wir gemacht. Und auf einmal wurde alles anders. 15 Minuten kuscheln morgens.

speaker-1: Und das hatte ich schon probiert, aber ich habe es nicht gemerkt. Ich habe da keinen Fortschritt gemerkt, keine Ahnung. Ich weiß nicht mal warum. Ich wusste halt nur, jetzt war es für mich legitim. Ich wusste es ist erlaubt. Ich mache es richtig. Es gehört zu ihrem Alter und dann habe ich irgendwann gemerkt, boah, es war so viel leichter. Ich brauchte diesen ganzen Zirkus nicht mehr machen, weil nach diesem Zirkus kam ja trotzdem die Uhrzeit und nach dieser Uhrzeit kam eine unfreundliche Mama. Da war nicht mehr mit Prinzessinnen, Glitzer Fee, die durch die Wohnung Eventdienste vollbringt. war nachher nur noch Mann, wir müssen jetzt los. Und dann dieses Müssen benutze ich sonst nicht mehr. Also auf jeden Fall, wenn es mir gelingt. Ich habe eine Riesen Stellstraube war wirklich meine Sprache, dass ich aufgehört habe Müssen zu sagen und mir klar wurde, Was ich will... Achso, meine Freunde, pass auf... Da will ich mal reingehen, weil glaube, könnte mir vorstellen, da hören Eltern zu, die noch nicht klasseheldisch durchgemutet wurden. Und die dann gleich denken, nicht mehr müssen sagen, aber ich muss doch aufstehen, muss zur Arbeit, muss die Spielmaschine ausräumen. Wie kommt die Katrin durch ihren Alltag, ohne das Wort müssen zu verwenden? Und an anderen Eltern bei Klasseheld auch. Wie hast du das gemacht? Ja, ja, das hatte auf jeden Fall noch was damit zu tun. ich habe bei Modul brav geguckt, positive Sprache und habe gedacht, wow, der Wahnsinn, was macht das mit mir? Bin so in so ein Erleben rein. Was macht das, wenn ich dies sage und das sage? Und habe dann angefangen, meine Sätze anders zu formulieren. Ich muss nicht tanken gehen. Ich fahre halt noch tanken.

speaker-1: weil ich mir klar darüber bin, dass ich mich gut vorbereite und ich möchte gerne lieber mit dem Auto fahren. Das gehört also dazu. Also entsteht so eine Klarheit in einen und der Druck hört auf. Ja, und und ich weiß so lange gebraucht, das zu integrieren. Und manchmal rutscht es halt raus. Und heute habe ich es bewusst noch mal genommen, weil es sich genauso angefühlt hat. Heute bin ich diejenige, die wenn jemand zu Besuch ist, sagt, wir versuchen es mal ohne. Das muss formuliert doch mal anders. Ich lade meinen Mann regelmäßig ein und lade alle Kinder, die zum Spielen ein. Kommt, lasst es doch mal anders sagen. Das ist ja... Katrin, trägst das ja in die Welt, wie klasse. Wie reagieren dann die Menschen darauf? Ich habe eigentlich tolle Menschen mich herum. Also ich weiß ja zu wem ich das sage. Ich sage das zu meinen Kindern und die Leute, die ich lieb habe und ich sage es auf eine nette Art und Weise und ich so, ey, das sagen wir ja nicht mehr. Ja, wenn ich frech bin, kommt das schon mal raus. Doch die sind alle irgendwie voll motiviert, weil sie merken, wie schön es ist und die wundern sich ein bisschen und krampfen sich ein. Und ich weiß meine Tafel, hat am Anfang gesagt, Mensch, wahr, nun rede doch mal vernünftig und rede doch einfach, ich weiß doch was du sagen willst. Und dann sage ich, nee, ich möchte gerne schön mit dir reden. Ich will, dass du mich wohlfühlst und nicht mehr dieses Muss hörst.

speaker-0: Okay, Katrin, ich bin jetzt die, das genau wissen muss. Wie hast das jetzt gemacht? Die muss doch morgens in die Schule. Was sagst du stattdessen? Weil ich möchte, wenn sie nicht in die Schule möchte, dann... sie muss doch. Ja, da sag ich das auch wirklich anders. gehe dann wirklich, dass ich sage, weißt du, durch dieses Ausbremsen von diesem Muss werde ich mir klar, was ich will und sag dann so was wie, du, mir ist das wichtig, dass ich mit dir nachher noch Zeit verbringe, komm jetzt. Und in der positiven Sprache hab ich auch gelernt, hier hängen überall so kleine Zettel, wo dann drauf steht, wie, doch einfach mal und es macht total viel mit dir. Da hängt dann in der, Bad so ein kleiner Zettel, mach einfach weiter oder mach. Ich weiß gar nicht, was da steht. Ich könnte jetzt hinlaufen und nachschauen. wäre aber schade drum. Auf jeden Fall steht da so was Motivierendes. Und ich sag dann so was wie, bitte, weil ich dann weiß, was die für ein Typ ist. Die mag halt das Zusammensein. Also sag ich so was wie, komm ich würde total gerne mit dir zusammen noch sitzen und erzählen oder... komm lass mal weiter oder sowas, wenn es nun wirklich ganz knapp war wie heute mal wieder. gibt viele dieser Tage. Und dann sag ich, du, ich würde gerne in Ruhe mit dir im Auto zusammen eine schöne Zeit haben. Also einfach das, was ich wirklich will, zu formulieren. Und das fühlt sich für mich einfach schöner. Und ich komme auch dieses Opfer aus diesem Opferdenken raus. Katrin, bevor wir da einsteigen, wollte ich gerade bei dir noch Feedback geben. ist so geil. Jeder, hier das Video schaut und der Klassenheld ist, wird sofort gemerkt haben, weil Katrin hat gerade bei jedem Wort, was praktisch ein Signalwort für einen Giraffen war, ganz besonders geguckt und genau das ist es. Du hast ja nicht nur deine Sprache positiv gemacht und von all dem müssen und aus der Angst raus befreit.

speaker-0: Sondern du hast ja deine Farbe auch noch, ach deine Sprache ja auch noch so angereichert, dass es zu deiner Tochter passt. hast schon ein paar Mal angesprochen, du wusstest welcher Typ sie ist und du meinst damit ja die Lernpersönlichkeiten. Deine Tochter, deine Liv ist eine kleine Giraffe. Wir haben ja immer alle mehr, ein paar Tiere in uns, aber das ist dominierend Tier, was du am meisten füttern darfst, gerade in Bezug auf eure Schulsituation, weil es ja da eine Trennungssituation geht, ist eben ihr Giraffenanteil. Und als du das eben so gesagt hast, in Ruhe mit dir zusammen, das war wirklich eine Signalwörter, wo ich mir gedacht hab, au ja, da wird die Giraffe gerade richtig schön satt und kein Wunder, dass Liv dann nicht, also dass sie dann nicht verweigert, sondern dass sie in die Kooperation geht, weil du ja etwas sagst, was sie zum Antreiben bringt. Und ich glaube, ist das, wir, so, ja, was auch mit die größte Stellschraube im Mentoring ist, dass wir eben verstehen, erstmal lernen, okay, welche Muster. Hab ich so in meiner Sprache, wo kommt es her, alte Glaubenssätze, Kreidestaub und so weiter, warum denke ich, muss und warum habe ich das Gefühl, mir sitzt irgendwie der Säbelzahntiger im Nacken beim Schuh anziehen, wenn es zur Schule geht, was ist auf einmal los? Dieser Moment, wenn die gute Fee ausgetauscht wird gegen irgendwas anderes, was dann durch die Wohnung schmiert, aber nicht mehr Gold und den Glitzerstaub hat. Also das Reflektieren von dem Eigenen. dann die Lernversöhnlichkeit von deinem Kind verstehen, eben genau wissen, wie tickt sie, was braucht sie und wie kriegst es dann mit deiner Sprache sie genau da abgeholt. Und das ist eben hochindividuell und ein Prozess, den jedes Elternteil ja für sich gehen darf. Und mir geht gerade so das Herz auf, wenn ich höre, wie ihr diese Situation, die ja echt so verfahren war, also wenn sie nicht mal die Augen aufmachen wollte, wenn du das jetzt hinkriegst und wenn ich überlege, was für ein... Ja, was für Hilfsmittel du vorher aus der Trickkiste ganz kreativ gezaubert hast, es zu versuchen, dass es jetzt ja nur mit der Sprache und auch über Verbindung geht. Und das will ich noch ergänzen, das finde ich nämlich auch so schön für dich und für deine Tochter. Es geht ja echt. Also es ist ja

speaker-0: Du willst ja, es ist ja ein echter Wunsch. Du sagst ja nicht etwas, sie zu manipulieren, sondern du willst es ja wirklich. Du freust dich ja wirklich in echt darauf, mal in Ruhe mit ihr irgendwie zusammenzusitzen. Und es ist etwas, was auch ihr wichtig ist. Und so kamen wir auf einmal so ein wieder ein echtes Miteinander in Verbindung. Zwar auch mit dem Ziel, dass sie zur Schule geht, aber du überlegst ja nicht morgens. Wie könnte ich mich heute auf den Kopf stellen, dass es klappt oder welches Video schaue ich, sie irgendwie dazu zu kriegen, mal einen Schritt weiterzugehen. Ja, also es ist so echt und es berührt mich wirklich sehr. Also wunder, wunderschön, Katrin. Danke, dass du uns da so detailliert mit reingenommen hast. gerne. Und ich habe ja auch diesen Affenanteil. Mein Äffchen hat halt immer gedacht, komm besonders lustige Musik. Ich habe sogar getanzt morgens vor ihr am Bett, damit sie es so witzig findet, dass sie irgendwie Lust hat, ins Leben zu kommen. Das funktioniert nicht. Sie fast kein bisschen Äffchen. Jetzt weiß ich das. Oder auch Löwe. Ihr Löwenanteil ist halt auch da. Das bedeutet ja, dass sie den Sinn dahinter versteht. Und darüber wurde ich mir sehr klar und darüber bin ich klar in Sprache. Und sagt dann auch, es ist mir wichtig, dass du das schlau bist und dass du richtig gut darin wirst. da kannst du stolz auf dich sein, wenn du durchhältst. Oder ich frage halt solche Sachen. Also wir haben es, wie gesagt, immer noch ein bisschen, dass auch mein Lerntier mit ihrem kollidiert, weil auch mein Äffchen will abends nicht ins Bett. Ich will nicht dieses langweilige Leben mit, wir gehen immer pünktlich ins Bett und... Wie geschlafen dann? Es finden wir alle schlimm. Also arbeitet mein Äffchen auch immer noch damit. Es darf nicht jeden Tag gleich sein. Es soll bitte abwechslungsreich sein. Ach ja, ich könnte ewig so weiter reden.

speaker-0: Ja, und ich hab dich auch eben, ich nochmal tiefer tauchen wollte in die Lernpersönlichkeiten, hat dich ja auch unterbrochen. Du wolltest noch irgendwas anderes erzählen. Weißt du noch was? Ich glaube, war vielleicht, ich weiß es auch nicht genau, ich liebe ja den Moment auch so sehr. wenn sie es versteht, ich bin mir wirklich klar geworden, was ich jetzt aber... Ich bin mir klar geworden, immer klarer werde ich mir. Ich glaube, das ist die ehrlichere Antwort. Deswegen hat es auch geholpert eben, wie ich zur Schule stehe. Also umso klarer ich mir bin, also ganz klar wurde es bei den Hausaufgaben auch. Als ich angefangen habe, das zu sehen, wie wichtig Hausaufgaben sind für mich, als ich das Thema bearbeitet habe, war es für sie okay. Sofort, in ein paar Tagen. Also meine Klarheit dazu hat sie gesagt, okay, ja, wir machen die Hausaufgaben von Herrn Busch. Gut. Hab ich so daneben gesessen und weg geguckt, ich da so, was? Ja, das hat es gemacht. Ja, also...

speaker-1: So einfach, so easy, so... Ich. Ich guck auch gerade noch so. das heißt, deine Klarheit, die du für dich entwickelt hast, hat ausgereicht. Das hat ausgereicht, dass es für sie okay ist Hausaufgaben zu machen. Meine Klarheit. Und das konnte ich ja auch in die Sprache verpacken. Ich weiß gar nicht, was ich damals gesagt habe. Also es ist auch so was ähnliches wie... Weiß ich nicht, es hat lange gedauert, ihre ganzen Anteile zu entdecken. Irgendwann habe ich entdeckt einen Löwen, habe Schiss davor gekriegt und gedacht, Gott. Und alle sagen dann immer, wie vom Sternzeichen ist sie doch im Februar geboren? Wieso denn Löwe? Nein, sondern dieser Anteil, der gerne der Beste sein will und die Beste sein will. Und das spornt sie dann an, die Hassaufgaben zu machen. Voll gut, weil wir die Besten werden wollen. Aber nicht im arroganten Sinne, sondern so besser als gestern vielleicht. Ist ganz schön. Oder da habe ich auch gemerkt, warum sie aufgegeben hat, als wir so gestöbert haben, woran nichts, dass sie nicht in die Schule will. Da hat sie halt auch gesagt, ich werde nicht die anderen sind halt besser als ich. Und dann hat sie aufgegeben. Sie sind besser im Rechnen und die sind besser in dem und besser in dem. Dabei ist sie schon echt gut in vielen Sachen, nicht für sie.

speaker-0: Und hat sich bei euch schulisch jetzt was in den letzten drei Monaten entwickelt? Schulisch. Eigentlich ist es so, dass ich in den Sprechstunden so viel mitgenommen habe und ausprobiert habe, dass so Sachen passiert sind, die mich überrascht haben, würde ich eher sagen. Die sind mir wichtiger. mir ist zum Beispiel solche Sachen wie Brotdose ausräumen, ein großes Thema bei uns Muttis in der Sprechstunde und mir war es total egal. Mir war nur nicht egal, dass es schlecht wird. Und dann habe ich es einfach ausprobiert. Dann haben wir halt habe ich gesagt, na komm, wie möchtest du dran erinnert werden, dass die, weil sie sagte irgendwann mit diesen ganzen Sachen, die wir gemacht haben und die ich gelernt habe und die ich umsetzen durfte mit ihr, sagte sie so, du Mama, ich mag das nicht, dass du mich immer erinnerst, dass die Brotdose rausgeräumt wird, haha. Und dann konnte ich also fragen, wie möchtest du denn gerne erinnert werden? Und dann hat sie gesagt, mit dem Handywecker, okay. Und dann habe ich ihr nur gezeigt, wie sie ihn einstellt und sie hat ihn selber eingestellt, Löwen und Technik. Das war total das Match und Selbstwirksamkeit und dann war sie auf sich stolz und dann kam halt das Lied und wenn das Lied lief, wusste ich, guck mal, dann sag ich, du hast einen Anruf auf meinem Handy dann, ne? Das war halt total witzig, weil ich denn rausbaue ist der Nummer. hab dann nur, schau, ist für dich der Anruf, dein Lied spielt und auf einmal lief das mit der Brotdose wegräumen und ausräumen und dann hatten wir dieses Pommelglas ausprobiert. Ich weiß nicht, ob ich es verraten darf, aber für alle Für jedes Mal, was sie von sich aus ausgeräumt hat, gab es eine bunte Bommel in einem großen Einwegglas und sie sah dann, wie toll sie das macht. Dann durfte ich das nicht mal selber mehr reinwerfen. Sie wollte es alleine reinwerfen. Und das waren so diese Sachen. Und dann hat sie so was gemacht wie auf einmal, ich wollte mal mit ihr Schleifebinden üben. Sie wollte das nie. Und auf einmal hat sie es nur getan. Sie hat die Schuhe gekauft.

speaker-1: Ich mache ab jetzt Schleife und hat Schleife gebunden, ohne ein einziges Mal zu fragen, ob ich helfe. Voll krass. Ich habe Jahre darum gebettelt. Ich hatte so eine Dinger mit so eine Schleifenbänder gebastelt und ich wollte doch mit ihr üben und habe sie motiviert und gesagt, du, ich bin mir sicher, wenn wir das jetzt ganz oft machen, dann wirst du da ganz toll drin. Das war ihr alles egal. Ich hatte ja den Sinn nicht gesehen. Jetzt hat sie Schuhe. Jetzt hat sie den Sinn. So eine Sache. Und auf einmal hat sie alleine ihre Haare gekämmt. Sie ist jetzt acht und ich war im ersten Berufsleben Friseur und ich habe ihr tolle Frisuren jeden Tag gemacht. Das mochte ich, weil das unsere Zeit war. Jetzt macht sie alleine einen Zopf. Und der ist bisschen holperig. Das macht nichts, weil das gleichzeitig in Ordnung ist. ist okay, das holpert jetzt. Und das ist nicht schön und perfekt. Sie macht sich den Zopf. Ja, und sie macht das alleine. Sie macht das selbstständig. Sie wollte sich nicht mal die Haare cammen. Sie wollte es nicht. Da ich keinen Sinn drin. Diese ganzen Fortschritte in ihrer Selbstständigkeit, die zahlen garantiert ein auf ihr Selbstwirksamkeitskonto. Und jetzt noch mal die Frage zur Schule. Du hast gesagt, da ihr Löwenanteil war bisschen gekränkt, weil andere sind da besser als sie. Wie erlebst du sie denn jetzt im Schulalltag? hast du den Eindruck, ihr Selbstvertrauen ist größer geworden?

speaker-1: Das ist so ganz leise. Sie spricht schon mehr, seitdem ich sie anders fragt, wie ihr Schulalltag war. Wenn wir das reflektieren, machen auf Klassenheldisch, ist das ganz anders geworden. Sie ist sehr leise darin zu erzählen, wie sie sich sieht. Ich sehe einfach nur, dass sie gelassener ist und zwar so eine andere Gelassenheit. nicht die ist mir egal, ich werde nicht Erster, sondern ich motiviere sie halt immer mit dem was ich gelernt habe, wie ich es sagen kann. Ich lasse... Also wir hatten gerade Ferien. Jetzt mir gerade nicht ein, wie ich sonst sage, weil ich auch da stolz bin. Ich habe meine Leistungstochter beruhigt und habe sie Ferien machen lassen, egal wie die schulischen Sachen sind. Sie ist nicht mehr verzweifelt. Sie traut sich jetzt ran an Hausaufgaben. Doch, genau. Das ist es. Sie war vor, dass sie eher dieses Fragen, Fragen, Fragen, Fragen, macht. macht sie nicht mehr. Sie sagt, ich setze mich wieder hin und frage, wir machen es ja zusammen, kirafisch. Und dann sagt sie, das kann ich, das weiß ich. Und da ist sie ganz fix mit fertig. Sie fragt nicht mehr. Sie fragt nicht mehr. Sie macht die einfach. Es hat mich wahnsinnig gemacht. Ich liebe sie und ich wollte für sie da sein. Doch wenn ich dann dreimal gesessen habe und aufstehe, dachte ich so, was? Ja.

speaker-0: Okay, tra-

speaker-0: Ja, und ja auch wahrscheinlich noch so diese Sätze im Kopf, ja, die Hausaufgaben müssen die Kinder aber alleine machen, weil die müssen sie ja der Schule auch alleine können. stimmt. Ja, das war auf jeden Fall in meinem Hinterkopf. Der denkt so sehr viel. Das war damit drin und das weiß ich. Jetzt weiß ich, ist es okay. Ja. Also das sind ja echt Mordsfortschritte bei euch jetzt. Also wenn ich jetzt mal versuche zusammenzufassen, haben wir die Situation, sie ging früher kaum, also nicht gerne zur Schule und du hast noch gesagt, sie hatte noch so paar körperliche Symptome, gerade auch so die Allergien. Merkst du, dass sich da was verändert hat? Was? ist tatsächlich... Alles. Also sie brauchte so eine Atemmedizin mit Kordisonenspray, weil sie einfach keine Luft gekriegt hat und gehußt hat. Die Haut hatte, der ganze Körper war allergie. Dafür haben wir Allergietabletten nehmen müssen. Sonst war das so, als wenn sie ein Gummibärchen gegessen hat oder Marmelade, hat sie an den Händen sofort Ausschlag bekommen. Sofort. Also nicht irgendwie später. Das kam dann sofort. Also haben wir jeden Tag.

speaker-1: ein bis zwei Allergie-Tabletten nehmen müssen. Das haben wir alles nicht mehr. Krass. Ich finde, dass es gleichzeitig ist. Vielleicht würde jemand sagen, toll. es ist ja wohl... Nein, für mich nicht. Also es ist nicht für mich ein Zufall. Ich denke einfach, dieses kleine Mädchen hat sich jetzt gesehen geführt und durfte so sein, wie sie ist und hat jetzt gute Wörter, sich anzutreiben. Und ja, ich glaube. ist ein Zufall.

speaker-0: Ich glaube, wenn wir Familie als System betrachten, was wir bei Klassenheld tun, wenn ich überlege, was für eine Dynamik da vorher drin war und jetzt, und jetzt bin ich ja keine Expertin, es Gesundheit geht. Ich hatte auch schon öfter, oder wie sage ich das, als ich noch Lehrkraft war, hatte ich regelmäßig Hautausschlag und zwar im ganzen Gesicht. Richtig heftig. Da gibt es auch nur Fotos von mir. Und ich war auch, ich bin von Hautarzt zu Hautarzt gerannt und wenig hat geholfen. Und als ich meinen Job dann gekündigt hatte, wurde das Tag für Tag besser. Und ich war dann irgendwann bei meiner Heilpraktikerin und die hat nur mal den Satz bei mir gelassen. Ja, kein Wunder. Haut ist ja auch Abgrenzung. Also dass Haut so für die Abgrenzung steht, weiß ich nicht genau was. Also ich kann mir nur vorstellen, wenn ich mir vorher euch eure Familie als System anschaue, was da für eine Dynamik drin war. wie sie praktisch durch welche Mittel sie ja dann doch, also ich meine, Katrine, wow, was du gemacht hast, also wie ihr sie am Ende dann ja doch zur Schule gekriegt habt und gleichzeitig ja am Ende ihr Körper immer wieder geschrien hat im Sinne von ich bin jetzt krank und ich brauche eine Pause, brauche vielleicht mit dem Rückzug und die Pause von der Schule. Und wenn ich mir anschaue, was für eine Dynamik im Schulalltag jetzt bei euch drin ist, das ist ja eine ganz andere. Und da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass auch ihr Körper entsprechend reagiert und nicht mehr so laut schreien muss. Und ich würde ganz gerne aber noch mal auf dich zurückkommen, denn ich erinnere mich auch an so ein paar Sprechstunden. Was würdest du sagen? Wie hat die Kathrin, also was hast du, also ja, was wirst du der Kathrin von vor vier Monaten gerne mitgeben? Gott, da würde ich auch schon wieder Tränen bekommen. Also total weltbewegend war einmal wirklich die Lerntiersafari. das weltbewegende daran war, dass ich halt alle Anteile sehr laut in mir habe. Ich bin oft schon so ein Mensch, der die Leute spiegelt, wenn ich mit denen zusammen auch doll empathisch, manchmal fühle ich mich wie der andere. Und meine Lerntiere haben halt gegeneinander gekämpft. der

speaker-1: der Affe war, der halt Spaß und Abwechslung braucht, der war todtraurig, weil mein Goffin, der dann alles genau wissen wollte, das passt halt nicht zusammen. Und der Anteil der Löwe, der minimalen Aufwand für maximalen Erfolg haben wollte, das habe ich als Kind schon gehabt, ich weiß es ganz genau. Bei meinen Kunsthausaufgaben, da weiß ich das, das bleibt total hängen. Und er hat einfach auch dieser Stolz mit der Giraffe gekämpft. hat alles so in mir gekämpft und ich habe einfach auch Frieden mit mir gemacht. das Modul Grove Mindset war, ich kannte Grove Mind, aber nicht wie ihr das macht. Und ich habe dann auf einmal so schwierige Sachen am Computer gerockt. die ich ansatzweise nicht hingeschmissen. Da hätte ich gesagt, ja kann ich nicht, ich mach meinen Mann mit mir vielleicht oder eine Freundin frag ich nochmal oder ich machs einfach nicht. Und jetzt mach ich Sachen oder hier die Giraffe, die in mir ist, die erst wenn es 120 Prozent sicher ist und es perfekt ist, fang ich an. Da hätte ich dieses Interview niemals gemacht, weil ich bin noch nicht gut genug. Was hab ich euch noch geschrieben? Was wollt ihr mit mir das Interview machen? Bei uns hackt es doch immer noch. Nöööö

speaker-1: Doch, ja. was total bewegend war, wirklich dieses High Five. Vortritte feiern. Jeden Fortschritt feiern, jeden Climb. Und wenn ich dann auch nicht sagen kann, dass Lüft jetzt große Fortschritte gemacht hat, habe ich ja mal viele Fortschritte gemacht und ich bin stolz auf mich darauf. Oder sagen das mal so, ich feier den dann. Und ich habe ganz viel Sicherheit bekommen mit den Reflektionsfragen, mit den Journalfragen am Abend. Ich kenne dieses, ich habe so viele Bücher gelesen, immer positiv sein. Das ist wirklich mein Lebensmotto, weil ich irgendwie empfinde, dass ich es nicht von Natur aus habe. Ich will es aber. Und das ist ja einfach nur meine Glaubenssätze und mein Unterbewusstsein, was einfach noch nicht so gut funktioniert. Jetzt sind alle Worte weg. Es ist einfach nur gerade schön. Also ich darf wachsen und total cool. Ich habe schon immer Schiebstullen abgeschnitten. Beim Brot schneiden und ich habe das Modul geguckt und gedacht, was? Ich kann alles lernen? Also habe ich jetzt, kann ich schon richtig toll Stullen schneiden. Für mich ist das ein Riesending an einem Brotleib mit einem Messer Stullen zu schneiden. Ich mache sie gerade. Ich habe gedacht, ich kann es nicht. Also habe ich einfach nachgefragt und gesagt, wie machst du es denn mein Mann? Wie machst du das Toni, dass das gerade wird? Ja, ich achte darauf. Echt? Ja. Und auf einmal konnte ich das besser. Ja! Und meine High-Fives waren richtig schlecht am Anfang. Also als ich angefangen habe, die mache ich dann mit allen, alle die ich treffe und sage hey cool, zack und dann schlagen wir ein. Die waren richtig schlecht. Ich habe daneben gehauen, schräg, schlapp und habe gedacht, nö, ich bleibe jetzt trotzdem dran. Und das macht was. Auch mit unserer Tochter dieses, es ist jetzt schon so alltäglich, dass mir nicht alles einfällt, doch wir feiern unsere Fortschritte einfach. Alle klein auch.

speaker-1: Und immer wieder kleine Päckchen. Ja. Ja. Und ich habe gelernt, milde mit mir zu sein durch dich. Also du hast mir einfach auch gesagt, dass in diesen Kursen und in den Sprechstunden das alles, was ich vorher gedacht habe, völlig okay war. Also meine 1000 Bücher, ich gelesen habe und so viele. Ach genau. Ich habe so viele Glücksübungen gemacht. Ich bin dankbar für. Ich bin glücklich für. Ich bin froh und dankbar für. Das habe ich gemacht. Doch das, was ihr macht. mit den Sachen, die wir da abfragen. Die haben mir so ein gutes Gefühl gegeben, weil bei mir dieser Sicherheitspunkt total wichtig war. Wo habe ich mich heute sicher gefühlt? Es war so bewegend. Es hat mich so so aufgefangen. Es war so krass. Wie schön. Ich könnte noch tausend Sachen sagen, die ich alle so großartig finde, dann wird es aber zu lang heute. vor allem was ich höre. Ja, Katrin, also ich danke dir schon mal vorab jetzt für alles, was du jetzt schon geteilt hast, für all die Schritte. Ich habe noch eine vorletzte Frage und zwar stell dir mal vor, deine Liv hört heute in zehn Jahren diesen Podcast. Was würdest du ihr denn gerne sagen wollen oder vielleicht möchtest es auch bei ihr für irgendwas bedanken? Also ich habe lange darüber nachgedacht. Ich habe nämlich schon darüber nachgedacht, wenn das so kommen sollte und habe gedacht, da finde ich gar keine tolle Antwort. Da habe ich einfach nur eine Katrin Antwort aus meinem Herzen. Wo mir die Tränen kommen. Das ist immer gut, dass auf sein Kind zu vertrauen, wenn es sagt, ich will da nicht hin.

speaker-1: Es hat immer einen Grund und ich weiß hinterher, also das habe ich mal gelernt, für mich in jeder Situation steckt Gold versteckt. Also in jeder Situation. Es hat immer eine gute Seite, egal wie scheuslich es sich anfühlt. Und heute Morgen habe ich gesagt, ich telefoniere heute mit der Lisa. Was soll ich sagen, was du am schönsten fandest? Und dann sie, ich weiß nichts. Und dann sagte sie... Das Kuscheln, Mama, so ganz sanft. Das ist Schönste und das ist so easy. wisst ihr Eltern, ich habe erst nach ein paar Tagen gemerkt, wie gut ich es finde, weil ich diesen Anteil gar nicht mehr zugelassen habe, weil ich natürlich eine gute Mama sein wollte, die für ihr Kind da ist. Und ich habe erst dann gemerkt, dass ich es sehr auch brauchte. Und eine Sache war es noch, dass ich darauf vertraut habe, mein Herz zu hören, dass was nicht in Ordnung ist. Egal, was alle mich herum gesagt haben, dass ich es so einfach nicht gut in mir angefühlt habe. Und dann hatte ich mir einfach überlegt zu sagen, jetzt haben wir uns gerettet und dann retten wir den Rest der Welt. Weil ich jetzt auch irgendwie so aufräumt mit all diesen Schulthemen, die einfach so kreidesstaubmäßig ganz dicke Schichten hat und Und jetzt gehe ich raus in die Welt und habe sogar in einer Schule darf ich singen mit Kindern. Das wurde mir angeboten gerade. Und das ist so toll. dann gebe ich das da auch mit hin und sage Hey, wir können es noch nicht. Hey, wir können alles lernen. Hey, ihr seid wertvoll, auch wenn es jetzt noch keiner sehen kann. Und ich gebe all das, was wir gelernt haben, einfach weiter. Und das hast du auch gesagt, dass es manchmal nur einen braucht. ein bisschen Liebe weiterzugeben. wenn ich die Kinder sehe, weil ich das lange weitergebe und auch manchmal mit denen bastle, die nehme ich halt in den Arm und auch an Tagen, wo ich mich nicht so toll finde und dann bin ich überrascht und sehe, hey, ich mache es doch gut, diese Liebe weiterzutragen, diese Wertschätzung, Respekt und ein bisschen Mut in die Welt zu bringen und ein bisschen Motivation. Und wisst ihr auch, die Kinder, die die Leute nicht mögen, die zu vergesslich sind und die scheuen schon wieder.

speaker-1: Und ich darf endlich dieses Äffchen sein. Die Kinder dürfen das auch sein und die sind so dankbar dafür, dass sie bei mir nicht funktionieren müssen. Und natürlich habe ich nur kleine Sequenzen. Ich bin kein Lehrer, der 100 Stunden macht. Die geben alle ihr Bestes. Und das mag ich an euch auch, dass ihr keinen verteufelt, sondern ihr immer liebevoll und wertschätzend auch mit uns doofen Muttis seid, die es schon jeder falsch gemacht... noch falsch gemacht haben. Einfach mal falsch gemacht haben. Ach und hier der beste Spruch, den lese ich ab, den habe ich in unsere Küche geschrieben. Es braucht nicht gleich funktionieren, wenn wir was umstellen. Es ist wie Radfahren. Es braucht nicht gleich funktionieren. Und das hat mir halt Mut gegeben, weiter zu machen. Und ich weiß ja mit euch, Da kann ich nachfragen, bin ich immer noch auf dem richtigen Weg? Ist es normal? Und ihr passt auf uns auf und ich bin so dankbar dafür, dass ihr auf uns aufpasst, dass wir Mutti sind, dass es uns gut geht. Ja, und wir sind so dankbar für dich, Patrin, dass du uns dein Vertrauen geschenkt hast und dass wir mit dir arbeiten durften bzw. ja immer noch dürfen. Wir haben ja jetzt noch ein paar Wochen oder Monate vor uns und ja, ich freue mich einfach so sehr, dass wir zumindest mal jetzt schon hinkriegen konnten, dass deine Tochter morgens gerne die Augen aufmacht und sich aufs Kuscheln mit ihrer Mama freut. Der restliche Schulalltag, auch die Hausaufgabensituation, dass sie das einfach macht, dass sie selbstständiger geworden ist in ihrem Tun. Sei es die Brotbox oder die Hausaufgaben oder generell der ganze Alltag. Mein Highlight fällt mir jetzt gerade ein, ich dich so sprechen gehört habe, auch noch dieses Konzert, was ihr da hattet.

speaker-0: und euch beim Üben begleitet haben. Doch auch das wäre eine komplett neue Podcast-Folge. Deswegen ist es eine Super-Freude, oder? Und jetzt habe ich ein Angebot in der Schule bekommen, ich singen darf mit den Kindern. Und ich darf ihr einfach vertrauen, wenn sie sagen, ich kann das schon. Ich vertraue dir. Das war ja da die Situation, dass du ja praktisch, du bist ja vom Fach und Expertin, jetzt hat deine Tochter ein Auftritt und du wolltest so sehr, dass sie übt, dass praktisch das Kind der Expertin auch besonders gut performt. Ich glaube, alle Leistungstöchter können nachvollziehen im Sinne von wow, dieses Kind hat einfach eine tolle Performance hingelegt. ist bestimmt eine fantastische Mutter. Sie hat das alles gekonnt von sich aus. Ich durfte ihr nichts beibringen. man, ich hab ein Trappel. Das war auch wild. Katrin, was für eine schöne Reise wir hinter uns haben und immer noch ein paar Wochen vor uns haben. Aufgrund der Zeit würde ich an der Stelle einfach mal einen Punkt machen, was das Interview angeht. Und hab eine letzte Frage, wenn jetzt hier Eltern zuhören, die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind und überlegen sich mal, kostenfreies Beratungsgespräch bei uns zu buchen, aber denken, ich weiß ja, so wie du auch, ne? Growth Mindset kenn ich schon, ich weiß schon so viel, ich hab schon so viele Bücher gelesen.

speaker-0: Und wir sind so besonders, wenn es bei uns nichts bringt, sie uns nicht weiterhelfen können, was würdest du denn den Mamas gerne sagen? Also das ist wirklich ein Unterschied gemacht hat. Ich meine das wirklich, habe jahrelang Bücher gelesen, also nicht erst zwei Jahre. Ich habe wirklich mein Leben lang, als ich erwachsen geworden bin, immer versucht positiv zu sein und dachte ich kriege das irgendwie hin und ich mache die und die. Der Unterschied ist einfach die Sprechstunden. Diese Lerneinheiten sind so gut gemacht. Echt. Ich fühlte mich einfach endlich mal willkommen. Ich habe mich willkommen und verstanden gefühlt. Und der Unterschied ist einfach, dass ihr da seid und einfach mit euren Fachblick rauf schaut und die Vielfalt zwischen den Mentoren ist einfach Gold wert. Ich weiß bei mir wurde es gerade umgestellt, als ich angefangen habe und so mein Inneres ist erst nein, ich will doch die Lisa und die Sandra, wir keinen anderen haben. Und dann kam die Maria. ich dachte, die Maria. Und dann kam die Jana. die Jana. Und dann war noch eine Andrea. Was? Na gut, immer noch schon wieder ein neuer. Na gut, ich mach's. Und jeder hat diese Vielfalt ist einfach so kostbar. Das hätte ich nicht allein geschafft. Ich hätte das nicht geschafft, mit dem, was ich hatte gefragt. Könnte ich nicht irgendwie was weniger Tolles machen, nicht bei euch anfangen? Und nein, es ist das Geld wert. Das kann ich allen sagen. Es ist es wert. das erfahrt ihr auch alles im Beratungsgespräch. Was ihr da versorgen habt, könnt ihr die alle äußern und werdet da gut beraten.

speaker-0: Man hat ja nichts zu verlieren, es kostet wirklich nichts. wie ging es dir nach dem Beratungsgespräch? Was hast du da schon für dich mitgenommen? Ich fand es toll. Ich mochte, wie man mit mir redet. Ich mochte diese Wertschätzung. Ich mochte dieses einfühlsame einfach. Ihr seid die ganze Zeit so einfühlsam. Ich habe mir gedacht, ist der Haken? Wo ist der Haken? Es war kein Haken. kam nicht. Wir sind einfach so, ne? Ihr seid immer so. Also darauf könnt ihr vertrauen. Liebe Eltern, wenn ihr euch jetzt wohlfühlt, das sind die richtigen Leute für euch. Die sind positiv, die drängen keinen, verurteilen keinen. Sie passen auf euch auf. Tut es. Also das ist, ich wünsche mir, dass die ganze Welt euch findet, damit es endlich besser wird. Dass wir alle sich bisschen mehr geliebt fühlen und wenn ihr einfach lernt, Mutti's euch hier geliebt zu fühlen. Jetzt müssen wir jetzt zum Ende kommen. Genau. Jetzt machen wir einen Punkt. Liebe Kathrin, ich danke dir für deine Offenheit, für deine Ehrlichkeit und für alles, was du mit uns über deinen eigenen Lernprozess geteilt hast. Und ich bin mir sicher, du konntest vielen anderen Eltern Mut machen, mal bei sich hinzuschauen und den Mut zu fassen, dass, egal, was jetzt gerade in ihrem Schulalltag los ist, dass die Situation, so wie sie jetzt ist, so nicht bleiben muss, sobald wir uns erlauben.

speaker-0: dafür loszugehen und es zu ändern. Genau. Und übrigens habe ich jetzt zwei Klassenheitzeugnisse vergeben. der zweiten, von der 11, vom ersten habe ich nachträglich ausgefüllt. Auch das ist erlaubt. Weil du jetzt wieder die guten Dinge gesehen hast und weil du gesehen konntest, wo das Gold ist bei deiner Tochter und was sie schon alles kann, oder? Ja, also auch einfach, ich konnte es endlich sehen und ich lieb sie jetzt so sehr wieder. Ist du mir leid, ich red schon wieder. Ich lieb sie so sehr jetzt. Ich kann einfach durch dieses Kuscheln wieder in diese Verbindung gehen und ich kann meinen Freunden Tipps geben und... Licht und Liebe in die Welt tragen.

speaker-1: Ich liebe eine Welt, Hagen, endlich! Ja, Kathrin, vielen lieben Dank. Ich danke euch. und genau wie bei jetzt einfach die Podcast Folge. ganz bald, ihr linkst Beratungsgespräch, den findet ihr irgendwo in den Show Notes oder auf unserer Website und ich sag bis bald und bis nächste Woche. Danke fürs Zuhören und High Five, dein Kind wird Klassenheld.

Über diesen Podcast

Streit und Stress wegen der Schule, ewige Diskussionen bei den Hausaufgaben. „Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens.“ Doch muss das wirklich sein?! Im klassenheld Podcast räumt Schulexpertin Lisa Reinheimer mit diesem weit verbreiteten Glaubenssatz auf und zeigt dir, wie Schule für dich und deine Familie zum Kinderspiel wird.
Lisa ist Lehrerin, Lerncoach und kennt die Spielregeln des Schulsystems.
Im klassenheld Podcast erfahren Eltern, wie sie ihr Kind gelassen und voller Leichtigkeit auf seiner Entwicklungsreise durch die Schulzeit begleiten, ohne sich dafür auf den Kopf zu stellen.

von und mit Lisa Reinheimer, Lehrerin und Lerncoach

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