klassenheld - Der Eltern-Podcast für eine gelassene Schulzeit

klassenheld - Der Eltern-Podcast für eine gelassene Schulzeit

Schule wird zum Kinderspiel!

Transkript

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lisa: Hallo und

lisa: Hallo und herzlich willkommen. Hallo und herzlich willkommen im Klassenheld Podcast, deiner Homebase für die.

lisa: Hallo und herzlich willkommen im Klassenheld Podcast, deiner Homebase für die entspannte Schulzeit deiner Kinder. Mein Name ist Lisa Reinheimer, ich bin Lehrerin, Lerncoach, Autorin und selbst Mama und dein Host hier in diesem Podcast. Und hier erfährst du jede Woche, was du tun kannst, damit deine Kinder eine glückliche und entspannte und erfolgreiche Schulzeit haben, ohne dass du als Mama oder Papa dich dafür komplett auf den Kopf stellen musst und ohne dass Schule euren kompletten Familienkalender und oder deinen Kopf komplett besitzt. Heute sprechen wir über ein Thema, das letzte Woche eine Mama in unsere Mentor-Gesprächsstunde reingebracht hat, nämlich Fehler bei den Hausaufgaben. Wie korrigiere ich die, wann korrigiere ich die und wie mache ich das Ganze ohne dass mein Kind völlig explodiert, falls es vielleicht ein Thema mit Fehlern hat. Und wie immer starten wir auch direkt rein.

lisa: Und bevor wir direkt rein starten, noch eine wichtige Info, die dich garantiert interessiert. Übermorgen am Mittwoch, den 30.09. 20 Uhr findet seit langem mal wieder ein Live-Event statt, nämlich eine Live-Masterclass zum Thema Hausaufgaben. Dort erfährst du alles, wirklich Schritt für Schritt, wie ganz konkret du dein Kind bei deinen Hausaufgaben... Dort erfährst du ganz konkret, wie du dein Kind bei den Hausaufgaben bekleidest und nicht nur bei den Hausaufgaben, sondern alles, was du da lernst, alle wirklich ganz konkreten Strategien kannst du eins zu eins übertragen auf Lernen oder Üben für die Schule, falls dein Kind seine Hausaufgaben in der FGTS oder in der Ganztagsbetreuung macht. Das ist wirklich ein super hilfreiches Event. Es ist keine Verkaufsveranstaltung, sondern einfach 60 Minuten geballter Workshop. Quatsch. Das ist keine Verkaufsveranstaltung.

lisa: Das Event ist so aufgebaut, am Mittwoch darfst dich freuen auf 90 Minuten geballter Input mit direkt umsetzbaren Strategien in einer 90 Minuten Masterclass und im Anschluss 60 Minuten Fragerunde, wo du mir deine ganz persönliche individuelle Frage stellen kannst. Dazu gibt's natürlich noch ein Workbook, dass du das meiste für dich rausziehen kannst und eine Aufzeichnung. Das heißt, wenn du an dem Abend nicht live dabei sein kannst oder bestimmte Stellen noch mal ganz in Ruhe nachschauen möchtest, dann kannst du das jederzeit tun. Die Aufzeichnung steht dir unendlich lange zur Verfügung und das Ganze hat echt auch einen super Preis und kostet nämlich nur 29 Euro, weil ich möchte, dass ich das wirklich jede Familie, die wissen will, wie mache ich das Ganze mit den Hausaufgaben mit meinem Kind, dass ich das wirklich jede Familie leisten kann. Alle Infos und der Link zum Buchen findest du in der Folgenbeschreibung und jetzt geht's weiter mit dem Thema.

lisa: Mehr Infos und den Link zum Buchen findest du in der Folgebeschreibung und auch bei Instagram und auch auf... Mehr Infos und den Link zum Buchen findest du in der Folgebeschreibung und ich freue mich schon jetzt, wenn du und ich uns dann am Mittwoch sehen und mal live miteinander sprechen können. Das finde ich persönlich ja immer noch viel schöner, als hier einfach nur ein Mikro zu sprechen und im Podcast zu dir zu sprechen, dass wir dann tatsächlich auch mal miteinander sprechen können. Ich freue mich drauf, dich zu sehen. Und jetzt machen wir in der Podcast-Folge direkt weiter mit dem Thema Fehler und ich nehme dich mal mit in die Situation. Meine Kundin hat eine Tochter in der ersten Klasse, die geht jetzt schon so fünf bis sechs Wochen zur Schule und hatte die Hausaufgabe auf, in Deutsch den Buchstaben B, also B wie Bauch oder Baum zu schreiben und zwar das kleine B, kleines B. Und die hat das gemacht und nach zwei, drei, bis, also, sagt zwei ist immer so... Du weißt, in der Grundschule, wenn Kinder schreiben lernen, sagen wir nicht besen, bäh, hat sie das bäh spiegelverkehrt gemacht. Also es sah dann aus wie ein kleines d d wie der die das. Und die Mama war so, okay, falsch rum, mein Gott. Und hat es dann weiterschreiben lassen und sie hat es nochmal gespiegelt und nochmal gespiegelt und war dann super unsicher, what's going on, grätsche ich jetzt rein oder nicht? Wenn ich nicht reingrätsche... lernt dann mein Kind den Buchstaben falsch und spiegelt ihn dann ab sofort immer. Wenn ich jetzt aber reinkrete, fliegen dann die Stifte, weil sie die Erfahrung gemacht hat, der Vergangenheit, wenn sie ihre Tochter auf einen Fehler aufmerksam gemacht hat, hat die schon gern mit Frust oder Zorn reagiert und da hatte sie halt Angst, dass die Hausaufgabensituation komplett einbricht, weil sie eigentlich gerade mal ganz froh war, dass sie da so einen guten Lauf hatten und hat sie dann das B noch ein paar Mal... ich sage jetzt mal falsch oder spiegelverkehrt schreiben lassen und dann hat das Kind das von sich aus wieder umgedreht und sie war so, was hätte ich da jetzt machen sollen und kam eben genau mit der Frage zu uns in die Sprechstunde und was ich ihr mitgegeben habe oder worauf du eben generell achten kannst bei Fehlern, das sage ich dir in dieser Podcastfolge mit drei ganz konkreten Dingen, auf die du achten darfst, weil ich einfach weiß, dass das Thema Fehler wann und wie

lisa: Was mache ich da? Wie korrigiere oder wie begleite ich Fehler? Dass das einfach ein Mindfuck ist, den viele Eltern haben, weil sie da auch einfach nichts falsch machen wollen, weil wir selber oft schon, wenn es Fehler geht, so ein verkorkstes, so viel Kreidestaub mit uns rumtragen. Also lass uns mal vorne beginnen.

lisa: Grundsätzlich möchte ich die Angst vor Fehlern gar nicht verteufeln oder kleiner machen. diese Unsicherheit bei dem Thema. Klar, bringen viele von uns Themen aus ihrer eigenen Schulzeit oder Kindheit mit und haben gelernt, dass sie selber möglichst wenig Fehler machen müssen. Vielleicht hast auch du den Glaubenssatz in dir, alles muss immer perfekt sein und merkst, dass es dich innerlich bisschen stresst, wenn dein Kind Fehler macht oder vielleicht sogar falsche Hausaufgaben mit in die Schule geben könnte. mein Gott. Wenn du merkst, ist ein Thema von dir, okay, können wir uns anschauen? Zum Beispiel im Mentoring müssen wir aber nicht jetzt an dieser Stelle im Podcast machen, damit du aus dieser Folge was rausnimmst oder was mitnimmst, was du direkt morgen oder heute noch bei den Hausaufgaben mit deinen Kindern anders machen kannst. Und gleichzeitig, unabhängig davon, ob wir ein eigenes Thema mit Fehlern haben oder nicht, sind Fehler tatsächlich eine Sache, über die wir mal sprechen dürfen, denn zu viel korrigieren, also praktisch direkt neben deinem Kind setzen und bei jedem Strich, den es auch nur schon in die falsche Richtung macht, so ein Atmen und denken, mein Gott, das ist falsch, korrigieren oder selber machen, das ist natürlich überhaupt nicht zuträglich. Gar nichts korrigieren und jeden Fehler stehen lassen ist auch nicht unbedingt zielführend, weil sich tatsächlich dadurch Fehler verhärten können und dein Kind nicht lernt, also keine Orientierung hat. wie es richtig geht und Fehler sich verhärten, man. Das heißt, es lernt halt einfach was Falsches und es später dann mit viel mehr Aufwand und Zeit und Energie wieder verlernen muss. du merkst, beides alles korrigieren, direkt reingrätschen ist nicht der richtige Weg. Gleichzeitig gar nichts machen, komplett laissez faire, auch nicht irgendwo dazwischen in der goldenen Mitte. Da dürfen wir uns bewegen und da gibt es ganz konkrete Strategien. was du tun kannst, dich selber immer wieder zurück zu versichern und dir selber die Sicherheit zu schenken, dass du da auf dem goldrichtigen Weg bist.

lisa: Punkt eins ist, du darfst unterscheiden zwischen Error und Mistake. Wenn du den Podcast schon länger hörst, hast du das vielleicht auch schon in der ein oder anderen Podcast-Folge von mir gehört. In der deutschen Sprache unterscheiden wir nicht so wirklich zwischen Error und Mistake, wie wir es im Englischen tun, sondern es gibt nur das Wort Fehler. Und Error, Mistake kannst du so bisschen unterscheiden zwischen Fehler und Leichtsinnfehler. Also habe ich einen Fehler gemacht, wirklich als Error als Fehler im System, weil ich eine Wissenslücke habe, weil ich es wirklich nicht besser wusste oder noch nicht besser wusste oder war es ein Mistake wie so eine Art Fehlgriff, war es etwas, was ich eigentlich weiß habe, ich war in dem Moment halt einfach nicht aufmerksam, habe halt nicht aufgepasst und da ist es mir passiert.

lisa: Diese Unterscheidung ist nämlich wichtig, damit du als Mama oder Papa unterscheiden kannst. Macht mein Kind diesen Fehler gerade, weil es es wirklich noch nicht kann oder noch nicht weiß?

lisa: Oder weiß es das eigentlich schon? Kann es das eigentlich schon? Hat sich aber gerade im Moment nur vertan und da ist dann halt die Frage, warum? War es gerade einfach nicht aufmerksam? Brauchst du vielleicht einfach noch ein bisschen Übung? Doch dann können wir da viel entspannter damit umgehen, wie wenn es wirklich so eine Wissenslücke ist, ein Error, ein Fehler im System, die es zu schließen gilt.

lisa: Und jetzt fragst dich vielleicht, Lisa, woran mache ich das fest? Wie merke ich das? Und da will ich jetzt mal bei dem Beispiel unserer Kundin bleiben. Wenn das Kind jetzt eine ganze Zeile Bs schreibt und die sind alle richtig und ein B ist verdreht, mein Gott, da kannst du dir merken, einmal ist Keimal, zweimal ist ein Muster. Wenn du jetzt nebendran sitzt und du siehst, okay, dein Kind spiegelt einmal das B, also falsch, also spiegelt den Buchstaben einmal. Dann okay. Kann sein, dass dein Unterbewusstsein direkt Alarm schlägt und denkt, mein Gott, das ist falsch. Also bitte da nicht rein krätschen direkt und sagen, so geht das aber nicht, das ist falsch, mach das bitte richtig. Da kommt direkt Kreidestaub hoch. Sondern beobachte das, atme. Atme, beobachte es, registriere es und beobachte, was jetzt weiter passiert. Ist das nächste B auch wieder spiegelverkehrt, dann ... hast du im Kopf einmal ist kein Mal, zweimal ist ein Muster, dann darfst du beim zweiten Mal auf jeden Fall reinkrähten und sagen, okay Schnucki, warte mal.

lisa: Oder nochmal anders gesagt.

lisa: Einmal ist kein Mal, spiegelt ein Kind.

lisa: Stell dir vor, du sitzt mit deinem Kind da jetzt bei den Hausaufgaben, das schreibt diese Zeile Bs und ein B davon ist jetzt mal spiegelverkehrt und verdreht, dann merkt dir, einmal ist kein Mal, zweimal ist ein Muster und es ist tatsächlich einfach nur einmal passiert, dann kannst du das ganz entspannt stehen lassen und am Ende korrigieren und in dem Moment, wo es passiert, bitte nicht direkt reinkrätschen. Also dein Kind schreibt diese Zeile und es macht einmal dieses B spiegelverkehrt, bitte nicht direkt ist aber falsch, bitte macht das richtig. Also nicht sofort in Alarmbereitschaft gehen und wenn dein Unterbewusstsein dazu neigt oder du als Mensch dazu neigst, weil du vielleicht noch nicht so hingeschaut hast, kreidestaubmäßig, dann atme, registriere es, beobachte es und schau dann weiter. Also wenn es das einmal macht, atme, lass es das nächste B schreiben und wenn du dann merkst, okay, und auch das nächste B ist gespiegelt, Dann hab' meinen Satz im Hinterkopf, einmal ist keinmal, zweimal ist ein Muster. Und dann darfst du beim zweiten Mal wirklich neugierig werden und an der Stelle auch kurz reingrechen und diesen Fehler, der da jetzt zum zweiten Mal passiert ist, insofern begleiten, dass dein Kind jetzt nicht eine komplette Zeile Bs falsch schreibt und du dann am Ende sagst... Gut, Schnuggi, cool, dass du jetzt die ganze Zeile Bs geschrieben hast, sind aber alle spiegelverkehrt, machen wir noch mal. Da würde ich als Kind auch zurecht sagen, ey, du saßt doch neben dran, warum hast du es nicht früher gesagt? Und den Stift hinschmeißen und keinen Bock haben. Also in so einer Situation macht es natürlich Sinn, jetzt zu stoppen und zu gucken, okay, wo ist da gerade der Fehler im System, wenn es ein Error ist oder ein Mistake, indem wir jetzt Schritt zwei, also erstens war halt gucken, ist es ein Error oder ein Mistake? Jetzt hast du festgestellt, es macht das Ganze gerade zum zweiten Mal, es macht den Fehler zum zweiten Mal, da ist ein Muster. Dann schauen wir uns jetzt an, Schritt zwei, kann dein Kind das Ganze selbst korrigieren oder nicht? Denn das ist tatsächlich super, super wichtig, dass wir jetzt nicht als Erwachsene hingehen und dem Kind sagen, hey, das ist aber falsch, guck mal, der Spiegel verkehrt, das geht so, dann ist nämlich der Lerneffekt gleich zero. Klar, es macht es dann richtig und hat vielleicht auch gelernt, wie es jetzt richtig geht.

lisa: Hat es dich wirklich gemerkt? Ja, vielleicht, doch weißt du, wie es viel effizienter wäre und vor allem viel cooler für dein Kind, wenn es an der Stelle jetzt die Chance hat, seinen Fehler selbst zu korrigieren. Denn wenn du jetzt dein Kind nur darauf aufmerksam machst und stoppst und sagst so, okay halt, guck mal, da ist gerade irgendwas bemerkenswert. Nicht mal falsch, sondern einfach, hey, guck mal, die zwei Buchstaben sehen anders aus als die anderen. Was fällt dir auf? Was fällt dir auf? Du stellst Eine offene W-Frage. Du bewertest noch gar nichts. Du fragst nur, was fällt dir auf? Oder wie gefallen dir die zwei Buchstaben, wenn du sie mit den anderen vergleichst? Welcher gefällt dir besser? Oder du fragst mal nach, welchen Buchstaben schreiben wir überhaupt? denkt dein ja, es schreibt gerade die Ds und macht es gerade in seinem Kopf richtig, dabei ist nur die Aufgabenstellung falsch verstanden und sollt eigentlich B schreiben, whatever. Also du stoppst. Du machst dein Kind darauf aufmerksam, dass hier gerade irgendetwas bemerkenswert ist, indem du eine offene Wehfrage stellst, zum Beispiel, wie gefällt dir das, was du da gerade machst? Was fällt dir hier auf? Was machen wir hier eigentlich gerade? Und lässt dein Kind selber mal nachdenken oder drüber sprechen, was es da gerade macht. Dann kannst du natürlich noch weitere Fragen stellen und mit deinem Kind ins Gespräch kommen, rauszufinden, ist es jetzt tatsächlich ein Fehler? Oder sagt dein Kind selber, was mache ich eigentlich da gerade, das geht doch anders. Und dann hast du ihm direkt die Chance gegeben, seinen Fehler selbst zu korrigieren, hast gemerkt, es war ein Mistake, es hat gerade einfach nicht aufgepasst und schreibt jetzt die Bs wieder in die andere Richtung. Oder ist es tatsächlich gerade einfach verwirrt und weiß gar nicht mehr, wie das geht, dann kommt nämlich jetzt Schritt drei.

lisa: Wenn dein Kind wirklich da sitzt und keinen Plan hat, das B richtig geschrieben wird, ist jetzt in dem Fall wirklich... Also da gibt es andere Hausaufgabenbeispiele, aber wir bleiben jetzt einfach bei dem. Dann, auch bitte dann, gib ihm nicht einfach die Antwort vor, sondern begleite es jetzt dabei, selber rauszufinden, wo es die Lösung findet. Dann kannst du auch da eine coole, offene W-Frage stellen und fragen, wo, wie könnten wir denn jetzt rausfinden, wo das richtig geht? Oder du fragst...

lisa: Also noch mal Schritt 3. Du sagst deinem Kind auch jetzt die Lösung nicht vor, sondern begleitest es dabei, die Lösung selbst zu finden. Nämlich wie kannst du denn jetzt rausfinden, wie das richtig geht? Wo könnte denn die Lösung stehen? Wo könntest du denn jetzt nachschauen, rauszufinden, wie das richtig geht? Steht das im Buch, steht das in seinen Unterlagen, googlen wir eventuell, rechnen wir mit dem Taschenrechner nach jetzt bei anderen Beispielen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie dein Kind die Antwort selber rausfinden kann. Und was meinst du denn, wie groß der Lerneffekt ist, wenn dein Kind das Ganze jetzt selber macht? Egal, was es da zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, die Wahrscheinlichkeit, dass es sich das jetzt merkt, nachdem es es selbst nochmal nachgeschlagen und rausgefunden hat, die ist viel größer, wie wenn du es ihm einfach nur vorsagst, plus... Was auch total schön ist, dein Kind erlebt dadurch, dass es überhaupt nicht schlimm ist, etwas noch nicht zu wissen, sondern dass es ja alles in sich trägt, jederzeit alles irgendwo nachschlagen zu können. Also du hilfst deinem Kind dabei, eine Mordsmethodenkompetenz zu entwickeln. die ich noch nicht weiß, rauszufinden. Wo kann ich die rausfinden? Wie kann ich die rausfinden? Wie kann ich vielleicht sogar prüfen, wenn wir jetzt mal über Schulbücher hinausgehen, dass das, was ich da rausgefunden habe im Internet, ist und meine Antwort dienlich ist? Also dein Kind kriegt dadurch so viele Skills, die eigentlich so viel wichtiger sind, wahrscheinlich, als die richtige Antwort auf diesem Arbeitsblatt. Da ist also noch mal eine ganz andere Podcast-Folge. Du merkst auf jeden Fall, durch diese drei Schritte ist Folgendes passiert. Dein Kind hat einen Fehler gemacht und es wird nicht direkt so aufgeschreckt. Gott, Gott, ein Fehler, Drama, Alarm, sondern Schritt eins, du prüfst erst nochmal ganz locker und entspannt für dich. Ist es ein Error oder ein Mistake? Ist es ein, äh, und Schritt zwei, du gibst ihm dann die Chance, diesen Fehler selbst zu korrigieren. Denn gerade wenn es ein Mistake ist, etwas, was wir eigentlich wissen, aber wir waren einfach unaufmerksam, ohne Scheiß, das kennst du doch aus deinem eigenen Leben, wie oft...

lisa: machen wir einen Leichtsinnfehler und wenn sich dann andere darauf aufmerksam machen, ist doch irgendwie, das fühlt sich nicht so cool an. Es fühlt sich einfach anders an, wenn Mama mich, Mama oder Papa mich direkt korrigieren, als wenn ich die Chance habe, etwas, was ich eigentlich weiß... Dann auch zu zeigen, dass ich es eben eigentlich weiß. Und selbst wenn es kein Mistake war und dein Kind sitzt wirklich da und weiß es einfach noch nicht, auch dann geht es ja mit Schritt-Try weiter, indem dein Kind dann die Chance hat selber nochmal nachzuschlagen und wirklich aktiv selbst und bewusst zu lernen, wie das jetzt geht. Und dann ist zwar ein Fehler passiert, es ist ein Fehler passiert bei den Hausaufgaben und statt ... Gott, das müssen wir schnell weggradieren und richtig machen, damit ja alles perfekt ist und wir am Ende die perfekte Hausaufgabe abgeben. Hast du mit Schritt 1, 2, 3 was völlig Positives aus einem Fehler gemacht. Dein Kind hat... hat. Und dein Kind hat einen echten Lerneffekt und dann passiert auch das, was wir ja immer so schön sagen, bei Klassenheld. Fehler sind eigentlich Helfer, wenn du nämlich die Buchstaben F, E, H, L, E, R aus Fehler nimmst und nur ein bisschen anders anordnest, hast du nämlich aus Fehler Helfer gemacht. Und das ist nichts anderes, Fehler. Fehler sind echte Lerngelegenheiten. Wenn ein Fehler passiert, heißt das, jetzt wird gerade gelernt. So funktioniert unser Gehirn, so funktioniert echtes Lernen. Wir lernen durch Try and Error. Und wenn ein Fehler passiert,

lisa: nicht funktioniert, finden wir andere Wege, wie es richtig geht. Und so kann auch schulisches Lernen funktionieren, wenn wir Erwachsene aufhören, den Kindern ständig alles vorzusagen und bei Fehler in Alarmbereitschaft zu gehen. wenn wir das machen, dann haben Kinder nämlich... verhärtet sich bei Kindern nämlich irgendwann. Also wir haben oft so Angst davor, dass sich falsches Wissen verhärtet und kretschen, deswegen rein sagen ihnen so viel vor. Doch was sich dann dadurch tatsächlich verhärtet, ist ein Mindset bei Kindern, das nicht gerade günstig ist in der Welt von heute. Was sich nämlich verhärtet, ist dann die Angst davor, Fehler zu machen. Und wenn ich Angst davor hab, Fehler zu machen, weil ich irgendwie erlebt und gefühlt hab, dass es sich gar nicht so gut anfühlt, Fehler zu machen. Was ist dann die logische Konsequenz? klar, dann mach ich halt einfach keine mehr. Dann mach ich nur noch das, was ich schon gut kann, play it safe und alles, ich eben noch nicht so gut kann, rühr ich am besten gar nicht erst an, weil dann könnte mir ja ein Fehler passieren und es könnte ja blöd sein. Und was lernen wir dann? Sehr wenig, weil wer immer nur macht, was er schon kann, der bleibt halt auch, was er ist und lernt wenig Neues dazu. Ist in der Schule als Schulkind ungünstig, wenn ich die Haltung sehr, früh verinnerlicht hab.

lisa: Und deswegen würde ich zum Schluss noch einen vierten Punkt einbringen, der jetzt mit diesen drei Schritten... Und deswegen möchte ich zum Schluss unbedingt noch einen vierten Punkt einbringen. Ich weiß, dass ganz viele Eltern sich so nach den perfekten Worten sehnen, die sie sagen können, wenn ihr Kind einen Fehler macht und auch... Meine Kundin kam ja in die Mentoring-Sprechstunde und hat direkt gefragt, was kann ich tun, wann genau grätsch ich ein, wann nicht, was genau sage ich. Wir sind da gerne auf so einer Verhaltensebene und hätten gerne den Blueprint, den wir einfach gucken, dann hätten gerne so diese ganz konkrete Strategie, was ich tun können kann, damit mein Kind ja...

lisa: Wir hätten gern so den Blue Print, den wir einfach nehmen und damit sichergehen, dass wir unser Kind richtig bei den Hausaufgaben begleiten. Doch wenn wir so denken in diesen Kategorien von richtig falsch, mach ich alles richtig oder falsch, wenn mein Kind etwas richtig oder falsch macht, merkt ihr? Also merkst du, was da passiert, in welchem bewährten und leistungsorientierten Denken wir da drin sind, wenn wir so denken, handeln und fühlen, wie hart wir eigentlich mit uns selber ins Gericht gehen und uns bewerten, wenn wir ja nichts falsch machen wollen. wenn wir unser Kind, wenn wir, wir wollen ja nichts falsch machen, wenn unser Kind etwas falsch macht und da würde ich halt gerne einfach Druck rausnehmen und sagen, ey viel wichtiger als der konkrete, perfekte Wortlaut, weil den gibt's nicht, ist die Haltung dahinter. Wie fühlt sich das für dein Kind an, wenn es einen Fehler macht?

lisa: Was erlebt das in dem Moment, wenn so ein Buchstaben spiegelt? Ist das ein Gott, ich hab einen Fehler gemacht und die Mama hat's gesehen? Oder Da ist ein Buchstabe gespiegelt, den habe ich weggradiert oder richtig oben drüber geschrieben und wenn das mein Papa heute Abend sieht, spricht er das bestimmt an und Fehler fühlen sich irgendwie nicht sicher, nicht gut an, geben mir das Gefühl weniger wert oder vielleicht sogar weniger geliebt zu sein, ist es das? Oder habe ich halt einfach einen Fehler gemacht? Mein Nervensystem ist genauso entspannt wie sonst auch und aus dem Fehler lernen, wie er gut ist.

lisa: Wenn ich einen Wunsch habe für Kinder, die heutzutage Schulkinder sind, dann, dass sie sich fehlersicher anfühlen dürfen.

lisa: Als Eltern müssen wir nicht so tun, wäre es mega, wenn ein Fehler passiert.

lisa: Und wir müssen die auch nicht ignorieren.

lisa: Wir dürfen und wir sollen die auch korrigieren.

lisa: Nur wichtig ist eben, dass dieser Fehler nicht zur emotionalen Katastrophe wird und das können wir...

lisa: Und das können wir eben garantieren und sicherstellen, indem du zum Beispiel diese drei Schritte durchgehst, die du heute in der Podcast-Folge gehört, indem du dir diese drei Schritte zu Herzen nimmst, die du heute der Podcast-Folge gehört hast, unterscheide zwischen error und mistake, gib deinem Kind die Chance, Fehler selbst zu entdecken und selbst zu korrigieren. Wie du ihn selbst entdecken kannst, da habe ich jetzt noch nicht so viel dazu gesagt, dazu sage ich gleich was. Und als drittes, wenn es wirklich ein Fehler war, gib ihm die Chance, aus diesem Fehler tatsächlich selbst aktiv und bewusst zu lernen.

lisa: So und wenn du jetzt wissen willst, okay, wie funktioniert das mit dem Fehler selber entdecken, wenn mein Kind doch noch nicht weiß, wie es richtig geht, dann kann es doch auch keine Fehler selber entdecken. wenn du jetzt schon im Kopf hast, okay, ja, mit der BD-Nummer ist mir jetzt klar, wenn mein Kind Buchstaben schreibt, dann wüsste ich jetzt auch, ich korrigiere und wann nicht. Aber wie sieht es aus mit meinem Kind in der sechsten, siebten Klasse? Wann korrigiere ich da, wann nicht, wie mache ich das? Diese Infos, all diese Infos kriegst du am Mittwoch in meiner Hausaufgaben-Masterclass, denn da wird Thema Fehler ein ganz großer eigener Blog einnehmen, weil ich einfach weiß, dass es so viele Eltern beschäftigt und die dann noch mehr Strategien wollen oder auch mal Strategien gezeigt haben wollen, wie konkret ich jetzt Kinder beim Fehlermachen begleite, sodass das eben was ist, was dazu gehört wie Atmen und gleichzeitig daraus lernen und eher dran wachsen, noch mehr Motivation und Selbstvertrauen durch Fehlermachen gewinnen, statt immer kleiner zu werden und zu merken, wenn ich so viele Fehler mache, dann mache ich das Ganze mit den Hausaufgaben erst recht keinen Spaß. dass es am besten gleich sein.

lisa: Und nicht nur zum Thema Fehler, sondern auch allgemein zum Thema anfangen, dranbleiben, Hausaufgaben machen, lernen, üben. Konkrete Strategien, du direkt mit deinem Kind umsetzen kannst, die bekommst du eben am Mittwoch in meiner Hausaufgaben-Masterclass und ich will dich kurz mitnehmen, wie die Idee überhaupt entstanden ist. Denn es ist tatsächlich so, dass in meinem Freundeskreis gerade ganz viele Eltern ihre Kinder einschulen und mich schon nach ein paar Wochen bombardiert haben mit Nachrichten. Okay Lisa, ich habe jetzt noch kein Thema, das so groß ist, dass ich ein Mentoring bei dir buchen würde. Und gleichzeitig merke ich, ich sehe mich so sehr nach Orientierung und Sicherheit. Wie konkret mache ich das denn mit den Hausaufgaben? Wann mache ich die? Wo mache ich die? Wo bin ich während mein Kind Hausaufgaben macht? Wann kretsche ich rein bei einem Fehler? Wann nicht? Wie korrigiere ich die? Frage über Frage über Frage und all diese Fragen beantworte ich eben in dieser Hausaufgaben-Masterclass in einem 90 Minuten Live-Workshop und im Anschluss hast du noch 60 Minuten lang die Möglichkeit mir deine ganz persönliche individuelle Frage zu deinem Schulkind zu stellen oder zu den Hausaufgaben, wenn die vielleicht vorab noch nicht beantwortet wurde. Ich freue mich schon jetzt auf alle, die ich dort treffe und sehe. Es ist so geil. Wir haben jetzt noch zwei Tage und es sind schon jetzt fast alle Tickets weg. Also sei gerne schnell, wenn du noch eins haben willst, denn der Link ist wie gesagt in der Podcastfolge. Und für die nur 29€ bekommst du noch ein Workbook dazu und eine Aufzeichnung, sodass du dir die, falls du nicht live dabei sein kannst, im Nachgang anschauen kannst oder auch wichtige Stellen noch mal jederzeit anschauen, noch mal jeder oder wichtige Stellen noch mal jederzeit nachschauen kannst. Und ich mach das für 29€, nicht weil es eine Verkaufsveranstaltung ist, sondern weil mir wirklich wichtig ist, dass alle Familien, sich nach Orientierung sehen, wie das mit den Hausaufgaben geht, einfach die Möglichkeit haben, einmal Input von Klassenhell zu bekommen.

lisa: Und wenn du jetzt an eine Familie denkst, du denkst, ich glaub für die wär das wirklich hilfreich, dann schick denen den Link zur Podcastfolge, schick denen den Link zur Masterclass.

lisa: Und dann sehen wir uns vielleicht ja schon ganz, ganz bald in unserem digitalen Klassenzimmer. Ich freue mich auf dich und sage danke, dass du auch heute bei der Podcast-Folge mit dabei warst. Dein Kind kann sich so, so, so glücklich schätzen, dass es dich als Mama oder Papa hat. Denn allein, du diesen Podcast hörst, zeigt mir schon, dass dein Kind eigentlich alles hat, was es braucht, nämlich eine Mama oder einen Papa oder beides, die offen dafür sind, dazu zu lernen, sich informieren, wie Dinge auch anders gehen kann, als das, was sie vielleicht selbst in ihrer eigenen Schulzeit gelernt haben und... Ach, damit würde ich gern einfach mal Danke sagen im Name deines Kindes und dir zurufen, du machst das so so mega und kannst so stolz auf dich sein. Wir hören uns, wenn du magst, Woche wieder und wenn in dieser Podcast-Folge irgendetwas drin war, was neu für dich war, was einen Aha-Moment für dich ausgelöst hat oder in dir auch nur ein gutes beruhigendes Gefühl ausgelöst hat, dann würde ich mich mega über eine 5-Sterne-Bewertung freuen, denn das führt dazu, dass dieser Podcast noch mehr Eltern erreicht und im Umkehrschluss auch noch mehr Kinder, eine gelassene, entspannte. und erfolgreiche Schulzeit haben. Danke von Herzen dafür und High Five, dein Kind wird Klassenheld!

Über diesen Podcast

Streit und Stress wegen der Schule, ewige Diskussionen bei den Hausaufgaben. „Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens.“ Doch muss das wirklich sein?! Im klassenheld Podcast räumt Schulexpertin Lisa Reinheimer mit diesem weit verbreiteten Glaubenssatz auf und zeigt dir, wie Schule für dich und deine Familie zum Kinderspiel wird.
Lisa ist Lehrerin, Lerncoach und kennt die Spielregeln des Schulsystems.
Im klassenheld Podcast erfahren Eltern, wie sie ihr Kind gelassen und voller Leichtigkeit auf seiner Entwicklungsreise durch die Schulzeit begleiten, ohne sich dafür auf den Kopf zu stellen.

von und mit Lisa Reinheimer, Lehrerin und Lerncoach

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